Reform Sekundarstufe I

Seit dem Schuljahr 2011/2012 läuft die neue Sekundarstufe I. Die Sekundarstufe I schafft die Verbindung von der Primarschule zur Sekundarstufe II.

Gegliedert ist die Sek I in die Niveaus B (Basisanforderungen) und E (erweiterte Anforderungen).

Schüler und Schülerinnen der Sek B werden auf eine Berufslehre mit Grund- bzw. Basisansprüchen vorbereitet. Schüler und Schülerinnen der Sek E werden auf erhöhte Berufsanforderungen (mit oder ohne Berufsmatur) vorbereitet. Sie erfüllen nach Beendigung der Ausbildung die Anforderungen für einen Übertritt in eine Berufsausbildung an einer Berufsmaturitätsschule (mit Anschluss an ein Fachhochschulstudium) oder einer Fachmittelschule. Der Übertritt in die Kantonsschulen ist auf dem Prüfungsweg nach der 9. Klasse möglich.

Das Entwickeln der eigenen Fähigkeiten im Hinblick auf die Berufswünsche spielt in diesen drei Jahren eine wichtige Rolle. Die Volksschule wird im 9. Schuljahr mit dem Abschlusszertifikat abgeschlossen.

Im angehängten Flyer stellen wir Ihnen die verschiedenen Elemente und Neuerungen der Sekundarstufe I vor.

Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten

Neu werden die alten Bereiche "Fleiss" und "Betragen" differenzierter beurteilt

Laufbahnreglement

Drei Beispiel zu den Promotionsbedingungen

8. Klasse: Check S2

Formative Überprüfung von Wissen und Können

In der Sekundarstufe I absolvieren alle Schüler und Schülerinnen im 4. Quartal des 8. Schuljahres  den Formativen Test 'Check S2'. Daraus resultiert das 'Teilzertifikat Leistungstest'. Dieses ist ein Bestandteil des Abschlusszertifikats, das am Ende des 9. Schuljahres ausgestellt wird.


Die Testaufgaben werden online, also direkt über das Internet gelöst. Das webbasierte, adaptive Testsystem ermöglicht eine Standortbestimmung der Schüler und Schülerinnen in den Fächern Deutsche Sprache, Französische Sprache, Englische Sprache, Mathematik, Natur und Technik (Naturlehre). Die Leistungen werden in einem individuellen Leistungsprofil dargestellt. Für die Analyse des Leistungsstandes stehen Interpretationshilfen auf der Website von Stellwerk zur Verfügung. Daraus lassen sich für die einzelnen Schüler und Schülerinnen gezielte Fördermassnahmen ableiten.

 

Genauere Informationen zum Leistungstest Stellwerk 8 finden Sie unter https://www.check-dein-wissen.ch/de/.

 

Elterninformation zum Check S2

Übergang vom 8. ins neu gestaltete 9. Schuljahr - Vorbereitung auf die Berufswelt

Standortgespräch und Planungen für das 9. Schuljahr

 

1

Das ist unser Musterschüler bzw. unsere Musterschülerin* Buchi Bärg. Sie hat in den vergangenen acht Schuljahren ihr Wissen und ihr Können erweitert.

* (Muster im Sinne von Beispiel)

2

Nun ist sie im Prozess der Berufswahl. In welche Richtung soll es gehen? Was kann sie gut, was interessiert sie? Welchen Beruf will sie lernen? Welche anderen Möglichkeiten sieht sie noch?

Die angestrebte Berufsausbildung hat ein Anforderungsprofil: Was soll ein Lehrling mitbringen an Kenntnissen? Was braucht er an Grundlagen um die Ausbildung zu meistern?

 

3

Diesem Anforderungsprofil steht das Ergebnis des Check S2 gegenüber: Dieses Wissen und Können ist in den verschiedenen gestesteten Bereichen bei Buchi Bärg vorhanden! (siehe auch Check S2)

 

 

 

4

Zentral ist das Standortgespräch gegen Ende der achten Klasse. Hier laufen die Anliegen von Buchi Bärg, ihren Eltern und die Informationen aus dem Check, dem beruflichen Anforderungsprofil sowie die bisherigen Beurteilungen und die Eindrücke der Lehrerinnen und Lehrer zusammen.

 

 

 

5-8

All diese Informationen münden in einer Planung für das 9. Schuljahr genauer für das Lernatelier und die Projektarbeit.

Informationen zum 9. Schuljahr

20.11.2012

Mit dem Kollegium habe ich verschiedene Formen, Strukturen und Inhalte für die neue Gestaltung des 9. Schuljahres geprüft. Wir haben uns für das Modell mit Lernatelier entschieden. Dies bedeutet, dass die Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen und – lehrern weiter geführt werden und in den 4 Lektionen des Lernateliers individuell gearbeitet wird . Das Lernatelier ist mit mehreren Lehrerinnen und Lehrern, die verschiedene Fach- und Themenbereiche abdecken, besetzt. Die Lehrpersonen begleiten und beraten die Schülerinnen und Schüler bei ihren individuellen Schwerpunktsetzungen und Aufträgen. Ziel ist es neben den Inhalten das eigene Lern- und Arbeitsverhalten zu reflektieren und zu verbessern.

Informationen zur Projektarbeit 9. Schuljahr

20.12.2013

Das Fach Projektarbeit, welches jeweils an drei Lektionen am Mittwoch Nachmittag stattfindet, geht nun in eine neue Phase. Daher möchte ich Sie über den bisherigen Verlauf und die nächsten Schritte informieren.

Bis jetzt ging es darum die Lernenden in die Methode der Projektarbeit einzuführen. Anhand von Miniprojekten wurde eine Übersicht über Abläufe, Schwierigkeiten und Herausforderungen eines Projektes gegeben. Sodann wurden einzelne Elemente eines Projektes vertieft, insbesondere die Themenfindung, die Formulierung eines machbaren, konkreten Zieles sowie die Präsentation. Ebenso wurde die Zusammenarbeit im Team behandelt.

Nun sind die Grundlagen erarbeitet und die Lernenden haben ein Thema gewählt. In der Regel arbeiten die Lernenden in 2er-Gruppen. Jede Gruppe erhält eine Lehrperson zugeteilt, die sie begleitet, berät und beurteilt. Die Projektteams arbeiten in der Regel am Mittwoch Nachmittag im Schulhaus und sie setzen ausserhalb des Unterrichtes die Arbeit an ihren Projekten fort. Je nach Projektthema werden mit jedem Team spezifische Rahmenbedingungen abgemacht. So zum Beispiel, wenn Befragungen durchgeführt werden oder spezifische Arbeiten einen anderen Ort erforderlich machen.

Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler in den Projektteams ist es nun das Vorgehen, das Material, die Finanzierung usw. zu planen und sich auf den Weg zu machen. Ziel ist es, dass bis Mitte Juni die Projekte durchgeführt, reflektiert, sowie dokumentiert sind und präsentiert werden können. Anschliessend erfolgt die Bewertung anhand eines vorliegenden Kriterien Rasters. Die Bewertung geht ins Abschlusszeugnis ein. Der geplante Termin für die Präsentationen sind der 12. und 13 Juni 2014.

Bei Fragen und Unklarheiten stehen Ihnen die betreuenden Lehrpersonen und die Schulleitung zur Verfügung.